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SYNAPSEN Sa 21. Januar 2017
Alter Stadthaussaal
Marktgasse 53, Winterthur

So 22. Januar 2017
Theater Chur

Mo 23. Januar 2017
Maison 44, Basel

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mit einem medizinischen Beitrag



Programm

IANNIS XENAKIS (1922–2001)

„Dikhthas“ (1979) für Violine und Klavier


DAVID SONTÒN CAFLISCH (*1974)

„Bilder“, 3. Satz und Epilog (2015)

für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello


CLAUDE VIVIER (1948–1983)

„Paramirabo“ (1978) für Flöte, Violine, Violoncello und Klavier


STEPHANIE HAENSLER (*1986)

„im Begriffe" (2016) (UA, Auftrag von musica aperta)

für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier


MAURICE RAVEL (1875–1937)

Boléro (1928)

Bearbeitung von D. Sontòn Caflisch (2014)

für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier



Mit „Synapsen“ präsentiert ö! fünf Werke, die stilistisch nicht nahe miteinander verwandt sind. Jedes Werk sucht und entwickelt seine ganz eigene Sprache und trotzdem oder gerade deshalb entstehen von Werk zu Werk klare Parallelen, die im musikalischen Gestus zu finden sind. Es bilden sich dabei beim Hören ganz von selbst neue Synapsen.

ö! ist es immer mehr ein Anliegen, bestehende Werke von hoher Qualität regelmässig wiederaufzuführen, so dass neuere Werke allmählich auch eine Interpretationsgeschichte erfahren. Nichts desto trotz ist das Uraufführen ein wichtiges Anliegen. Für dieses Konzert wird Stephanie Haensler mit der Komposition eines neuen Werks beauftragt.

Wie bei Schachspielern vermutlich in gewissen Hirnregionen eine viel höhere Anzahl Synapsen besteht, so wird das auch bei den zwei Ausnahmetalenten Ravel und Xenakis der Fall gewesen sein, damit Werke von solch einzigartiger Qualität entstehen konnten.